Martina

Cesarz

KUNST ZWISCHEN REALITÄT UND TRAUM •
MC

ARBEIT & HALTUNG

Ohne Titel · 01/2026

Unikat auf Karton · 2024

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Die Technik des langen Atems: bis zu 40 Farbschichten, deren wiederholte Trocknung ein Spiel aus Kontrasten erzeugt.

Ein Werk entsteht nicht in Stunden, sondern in Wochen. In einem Prozess von 8 bis 10 Wochen wachsen bis zu 40 Farbschichten übereinander. Zufall und strenge Planung wechseln sich ab. Interessante Partien werden bewahrt, andere überdeckt, gekratzt und neu geordnet. Es ist eine physische Auseinandersetzung mit dem Material.

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Martina Cesarz · Raum 01
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Der vergessene Strauß · 09/2017
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Der vergessene Strauß · 09/2017

Dieses Werk aus dem September 2017 trägt den titelgebenden Namen ‘Der vergessene Strauß’. Und tatsächlich wirkt das Motiv nicht wie ein frisch arrangiertes Stillleben, sondern wie eine Momentaufnahme der Natur, die sich selbst überlassen wurde. Das Bild wird dominiert von einem dichten, fast undurchdringlichen Geflecht aus tiefen Blau- und Grüntönen. Es wirkt, als würden die Pflanzen bereits mit dem Hintergrund verwachsen. Dazwischen leuchten feine, rote Akzente auf – wie Beeren oder letzte Knospen, die Vitalität ausstrahlen. Besonders spannend ist der untere Bereich: Die Vase ist nur noch schemenhaft, fast geisterhaft in Weiß und Grau angedeutet. Sie scheint sich aufzulösen, ganz so, als würde die Erinnerung an das Objekt langsam verblassen, während die Natur wuchert.
Der vergessene Strauß · 09/2017
Nymphe und Pan · 11/2024
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Nymphe und Pan · 11/2024

In diesem Werk vom November 2024 wird der antike Mythos zu einem vibrierenden Spiel aus Farbe und Struktur. Links dominiert Pan in feurigen Rot- und Orangetönen. Er wirkt energisch, fast aggressiv, unterstrichen durch eine grobe, holzschnittartige Schraffur, die ihm eine erdige Schwere verleiht. Demgegenüber steht rechts die Nymphe, die sich in kühlen Weiß- und Blautönen beinahe aufzulösen scheint. Ihre Form wirkt statuarisch, als würde sie bereits mit der Natur verschmelzen – ein visuelles Echo der Metamorphose. Der tiefgrüne Hintergrund hält diese gegensätzlichen Energien zusammen. Die durchgehende, rhythmische Linienführung erzeugt eine flirrende Unruhe, die das ewige Thema von Jagd und Entgleiten einfängt.
Nymphe und Pan · 11/2024
Ohne Titel · 01/2026
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Die Arche · 01/2025

Betrachten Sie nun ‘Die Arche’, entstanden im Januar 2025. Im Gegensatz zu den vorherigen Werken dominiert hier eine strenge Vertikale. Eine massive, turmartige Form in Rost- und Grautönen nimmt die rechte Bildhälfte ein. Sie wirkt wie ein monolithischer Schiffsrumpf oder ein Fels in der Brandung – ein Symbol für Schutz und Beständigkeit. Spannend ist der Dialog mit der Leere: Die weite, weiße Fläche links lässt der massiven Form Raum zum Atmen, unterbrochen nur von einem schwebenden, grünlichen Fragment im oberen Bereich. Achten Sie auf das Fundament: Ein Gitter aus vertikalen Linien verankert die Komposition am Boden, während die feinen Batik-Risse dem scheinbar Festen eine fragile, fast antike Anmutung verleihen.
Die Arche · 01/2025
Ohne Titel · 01/2026
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Träumender Pan · 07/2025

Vor Ihnen liegt der ‘Träumende Pan’, entstanden im Juli 2025. Der Hirtengott der griechischen Mythologie ruht hier nicht in einer klassischen Idylle, sondern in einem unruhigen, violett flirrenden Dickicht. Achten Sie auf seinen Körper im Vordergrund: Er löst sich fast auf und besteht aus einem nervösen Muster aus gelb-grünen Linien, das hart mit dem dunklen Umfeld kontrastiert. Im Hintergrund thront ein schemenhaftes, weißes Haus mit tiefroten Fenstern – wie eine Kulisse aus einer anderen Welt. Die rissige Batik-Struktur verstärkt den Eindruck eines Traums: Nichts ist greifbar, alles scheint zu vibrieren.
Träumender Pan · 07/2025
Vogel und Engel am Fenster · 03/2024
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Vogel und Engel am Fenster · 03/2024

Dieses Werk aus dem März 2024 trägt den Titel ‘Vogel und Engel am Fenster’. Es lebt von einem faszinierenden Kontrast zwischen Vorder- und Hintergrund. Präsent und greifbar steht der Vogel im Zentrum – gehalten in schweren, tiefen Violett- und Blautönen. Seine Form wirkt fest, fast wie aus Stein gemeißelt oder aus Scherben zusammengesetzt. Dahinter jedoch öffnet sich das titelgebende Fenster in eine andere Sphäre. In den hellen, creme-farbenen und rissigen Strukturen verbirgt sich die schemenhafte Gestalt eines Engels. Er ist kaum greifbar, wirkt wie eine flüchtige Spiegelung im Glas oder eine Erinnerung. Das Bild fängt genau diesen Moment der Stille ein: die materielle Schwere des Vogels, der auf die transparente Leichtigkeit des Engels trifft.
Vogel und Engel am Fenster · 03/2024
Engel im Tulpenbeet · 09/2024
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Engel im Tulpenbeet · 09/2024

Dieses Werk aus dem September 2024 inszeniert das Aufeinandertreffen von irdischer Schwere und sphärischer Leichtigkeit. Links dominieren monumentale Tulpenkelche in leuchtendem Pink und Violett. Durchzogen von einer grafischen, reliefartigen Schraffur, erhalten sie eine fast greifbare Körperlichkeit. Demgegenüber gleitet rechts der Engel wie ein kaskadenartiger Fluss aus kühlem Eisblau und Weiß in das Bild. Während der dunkelgrüne Hintergrund die Natur verankert, löst die Erscheinung diese Strenge auf. Es entsteht ein surrealer Moment der Stille, getragen vom Kontrast zwischen der Statik der Pflanzen und der fließenden Dynamik des Transzendenten.
Engel im Tulpenbeet · 09/2024
Ohne Titel · 01/2026
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Sellerie · 02/2025

Vor Ihnen sehen Sie das Werk ‘Sellerie’ aus dem Februar 2025. Wer hätte gedacht, dass ein einfaches Wurzelgemüse so viel Charakter haben kann? Die Künstlerin löst sich hier komplett von der Realität: Statt erdigem Braun dominiert eine pulsierende Kugel aus Rosé- und Violetttönen, überzogen von einem nervösen Netz aus roten Linien. Achten Sie auf den Kontrast: Oben explodiert das Grün fast aggressiv und zackig in den kühlen, türkisfarbenen Hintergrund. Unten hängen die Wurzeln wie kleine Beine herab – als würde die Knolle gleich davonlaufen. Durch die rissige Batik-Struktur wirkt das Alltägliche plötzlich kostbar und fast wie ein fremdartiger Planet.
Sellerie · 02/2025
Kleideplatz · 02/2022
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Weideplatz · 02/2022

Das Werk Weideplatz aus dem Februar 2022 entführt den Betrachter in eine archaisch wirkende Szenerie. Im unteren Bildbereich dominiert eine Gruppe von Hirschen, die in markanten Weiß- und Rottönen skizziert sind. Ihre kraftvollen Körper erinnern an antike Höhlenmalereien, die hier in eine moderne Abstraktion übersetzt wurden. Eingebettet in tiefes Blau und dunkles Rot, scheinen die Tiere in einer mystischen Ruhe zu verharren. Darüber erhebt sich eine abstrakte Horizontlinie in sanften Pastelltönen, die an ferne Felsformationen denken lässt. Die für diese Phase typische, schraffierte Textur verleiht dem Bild eine raue, fast greifbare Qualität, in der Naturbeobachtung und emotionale Farbe verschmelzen.
Weideplatz · 02/2022
Ohne Titel · 01/2026
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Der vergessene Strauß 2 · 08/2025

Vor Ihnen befindet sich das Werk ‘Der vergessene Strauß 2’, entstanden im August 2025. Ein leuchtend roter Holzstuhl dominiert die Szene. Auf seiner Sitzfläche ruht – fast wie eine Person – ein üppiges Bouquet. Achten Sie auf den Kontrast: Das wilde, fast stachelige Grün der Blätter bricht hart gegen das glatte Rot des Stuhls und die zarten rosa Blüten. Rechts fällt ein schwerer, weißer Vorhang ins Bild. Durch die rissige Struktur wirkt die Szene wie eine konservierte Erinnerung: Ein Moment der Stille, kurz nachdem jemand den Raum verlassen hat.
Der vergessene Strauß 2 · 08/2025
Blaues Blumenstück · 04/2018
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Blaues Blumenstück · 04/2018

Das Blaue Blumenstück aus dem April 2018 zieht den Betrachter mit seiner atmosphärischen Dichte in den Bann. Ein wildes Geflecht aus tiefen Blau- und Grüntönen dominiert die Leinwand und wirkt weniger wie ein arrangierter Strauß, sondern wie ein lebendiges Stück Natur. Charakteristisch für diese Arbeit ist die energische, fast reliefartige Schraffur, die den Farben eine raue Körperlichkeit verleiht. Inmitten dieser kühlen Dunkelheit setzen rote Farbtupfer vitale Akzente, die an Beeren erinnern. Der untere Bildteil bricht die Schwere auf: Die Vase ist nur als weiße, skizzenhafte Andeutung vorhanden. Sie wirkt zerbrechlich und transparent, als würde sich die Form zugunsten der wuchernden Pflanzenwelt auflösen.
Blaues Blumenstück · 04/2018
Ohne Titel · 01/2026
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Engel und Seerosen (verkauft) · 10/2023

In diesem Werk dominiert eine kraftvolle, vertikale Energie. Leuchtende, fast fleischfarbene Rot- und Rosatöne brechen hier förmlich aus einem dichten, grünen Geflecht hervor. Die Formen erinnern an wilde Blütenstände oder organische Strukturen, die sich energisch ihren Weg ans Licht bahnen. Besonders auffällig ist der dynamische Farbauftrag: Die grünen Partien im unteren Bereich wirken wie treppenartige Hindernisse oder scharfkantige Blätter, die den Raum strukturieren. Im Kontrast dazu stehen die rötlichen Elemente, die wie lodernde Flammen oder öffnende Knospen wirken. Es ist ein Bild, das den Moment des Durchbruchs festhält – ein Spannungsfeld zwischen starrer Struktur und lebendigem, unaufhaltsamem Wachstum.
Engel und Seerosen (verkauft) · 10/2023
Ohne Titel · 01/2026
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Der Engel im Spalier · 11/2024

Betrachten Sie nun ‘Der Engel im Spalier’, entstanden im November 2024. Vor einem tiefen, fast unendlichen Schwarz entfaltet sich ein dramatisches Szenario. Große, weiß-bläuliche Formen – die an Flügel oder schwere Blütenblätter erinnern – scheinen sich in einem strengen Gitterwerk zu verfangen. Achten Sie auf das Zentrum: Rote und gelbe Linien durchziehen das Bild wie ein glühendes Nervensystem. Der Titel deutet den Konflikt an: Das ‘Spalier’ gibt Halt, schränkt aber auch ein. Durch die feine Batik-Struktur wirkt der Engel nicht statisch, sondern als würde er versuchen, durch das dunkle Raster hindurchzubrechen.
Der Engel im Spalier · 11/2024
Stillleben mit Orchideen · 11/2021
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Stillleben mit Orchidee · 11/2021

Vor Ihnen sehen Sie das Werk ‘Stillleben mit Orchidee’ aus dem November 2021. Sofort fallen die explosiven Blüten ins Auge. Anders als zarte Orchideen wirken diese orange-roten Kelche wie lodernde Flammen, die dynamisch nach oben streben. Spannend ist der Kontrast zwischen der organischen Pflanze und dem rissigen Hintergrund, der an alte Fresken erinnert. Achten Sie besonders auf den unteren Rand: Dunkle, verästelte Linien brechen aus dem weißen Topf aus. Wie ein nervöses Wurzelsystem suchen sie sich ihren Weg auf dem roten Untergrund. Ein Stillleben, das vor verborgener Energie nur so strotzt.
Stillleben mit Orchidee · 11/2021
Abendmahl · 10/2018
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Abendmahl · 10/2018

Wenden wir uns nun dem Werk ‘Abendmahl’ zu, entstanden im Oktober 2018. Dominant erhebt sich hier eine mächtige, grün-transparente Flaschenform, die fast wie eine Säule die Komposition teilt und das Licht einzufangen scheint. Der eigentliche Blickfang liegt jedoch im unteren Bereich: Ein Fisch – das uralte christliche Symbol – ruht in leuchtenden Gelb- und Grüntönen auf einem angedeuteten Teller. Spannend ist das Umfeld: Abstrakte Raster und zarte Rosatöne im Hintergrund lassen den Raum flirren. Durch die rissige Batik-Technik wirkt dieses stille Arrangement zugleich fragil und zeitlos.
Abendmahl · 10/2018
Ohne Titel · 01/2026
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Blumenstück · 07/2024

Hier sehen Sie das ‘Blumenstück’, entstanden im Juli 2024. Was sofort fesselt, ist die enorme Leuchtkraft: Das fast neonartige Limonengrün der Blätter scheint förmlich aus dem dunklen, blau-violetten Hintergrund herauszustrahlen. Die zarten, fliederfarbenen Blüten bilden weiche, fast transparente Wolken gegen die strengen vertikalen Linien im Hintergrund. Achten Sie auf den Tisch im unteren Bereich: Das rot-violette Karomuster erdet die Komposition und steht in einem spannenden geometrischen Kontrast zur wilden, organischen Fülle des Straußes.
Blumenstück · 07/2024
Ohne Titel · 01/2026
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Spieltisch · 04/2024

Vor Ihnen sehen Sie das Werk ‘Spieltisch’, entstanden im April 2024. Auf den ersten Blick wirkt die Szene wie ein abstraktes Theaterstück. Bunte, totemartige Figuren stehen wie Schachfiguren auf einem rot-orange gemusterten Untergrund. Im Zentrum schwebt eine grazile, weiße Form, die an eine Tänzerin oder Ballerina erinnert – umgeben von geometrischen Fragmenten, die wie Teile eines Puzzles wirken. Achten Sie auf den Hintergrund: Vor der kühlen, hellblauen Fläche hebt sich eine braune, stark strukturierte Rechteckform ab, die das Geschehen wie eine Bühne rahmt. Ein Spiel aus Balance und Bewegung.
Spieltisch · 04/2024
Der Auf · 02/2019
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Der Chef · 02/2019

Vor Ihnen steht ‘Der Chef’, entstanden im Februar 2019. Ein stolzer, fast monumentaler Hahn dominiert hier die Bildfläche. Sein Gefieder leuchtet in aggressiven Rot- und tiefen Blautönen, während er breitbeinig auf einem ockergelben Untergrund thront. Achten Sie auf die Haltung: Der Kopf ist erhoben, der Blick scharf – er beansprucht den Raum ganz klar für sich. Spannend ist der Kontrast zwischen der organischen Kraft des Tieres und dem feinen, gitterartigen Netz der Batik-Struktur im Hintergrund, das die Szene fast wie eine technische Zeichnung überlagert.
Der Chef · 02/2019
Tanz der Fische · 05/2020
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Tanz der Fische · 05/2020

Betrachten Sie nun ‘Tanz der Fische’, entstanden im Mai 2020. Vor einem riesigen, fahlen Mond vollziehen drei surreale Gestalten ein stummes Ritual. Die aufrechten Körper sind eindeutig Fische, wirken in ihrer statuarischen Haltung aber fast wie Mönche in kostbaren Gewändern. Achten Sie auf die Binnenzeichnung: Ein Netz aus leuchtenden, lachsfarbenen Linien überzieht die dunklen Körper wie glühende Adern. Der starke Hell-Dunkel-Kontrast zwischen der gelben Scheibe und dem tiefblauen Hintergrund verleiht dem Bild eine magische, fast sakrale nächtliche Stille.
Tanz der Fische · 05/2020
Die Vogeltränke · 02/2022
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Die Vogeltränke · 02/2022

Ein fast verstecktes Drama offenbart sich im Werk ‘Die Vogeltränke’ vom Februar 2022. Inmitten eines dichten, rot-gestreiften Blätterwaldes scheint die Zeit stillzustehen. Das Bild lebt von einer knisternden Spannung: Rechts am Rand lauert eine rote, katzenhafte Silhouette, während links unten ein blasser, violetter Vogel kauert. Das Zentrum bildet die namensgebende Tränke in kühlen Blau- und Violetttönen, die wie ein Ruhepol in der hitzigen Umgebung wirkt. Achten Sie auf den Hintergrund: Das helle, rissige Geflecht lässt die Szene wie ein altes Mosaik oder ein verwittertes Fresko erscheinen.
Die Vogeltränke · 02/2022
Es ist angerichtet · 09/2020
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Es ist angerichtet · 09/2020

Unmittelbar und direkt konfrontiert uns das Werk ‘Es ist angerichtet’ vom September 2020. Auf einem fahlen, hellblauen Rund – wohl einem Teller – liegt ein mächtiger Krebs. Sein Panzer leuchtet in aggressiven Rot- und Orangetönen, die in hartem Kontrast zur tiefen, fast bedrohlichen Dunkelheit des Hintergrunds stehen. Achten Sie auf die abstrakten Formen im oberen Bereich: Goldene und blaue Fragmente scheinen wie Geisterwesen oder Erinnerungen an das Meer über dem ‘Festmahl’ zu schweben. Durch die rissige Batik-Struktur wirkt der Moment wie eingefroren – eine stille, fast dramatische Präsentation der Vergänglichkeit.
Es ist angerichtet · 09/2020
Weg zum Hafen · 07/2018
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Weg zum Hafen · 07/2018

Eine Stimmung des Aufbruchs und des Übergangs vermittelt das Werk ‘Weg zum Hafen’, entstanden im Juli 2018. Den Blick zieht unweigerlich das tiefe, dunkelblaue Tor im Zentrum an. Wie ein monolithischer Wächter oder ein Schatten markiert es den Durchgang in eine andere Zone. Achten Sie auf die Oberfläche des blauen Bogens: Ein nervöses Netz aus dunklen Linien überzieht die Form wie Kletterpflanzen oder Spuren der Zeit. Umrahmt wird dieser stille Pol von einer flirrenden Architektur aus leuchtendem Gelb und Magenta. Die rissige Batik-Struktur lässt die Szene wie eine sonnendurchflutete, aber verwitterte Hafenstadt im Süden erscheinen.
Weg zum Hafen · 07/2018
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Hypnos · 12/2025

Betrachten Sie nun ‘Hypnos’, entstanden im Dezember 2025. Der Titel verweist auf den griechischen Gott des Schlafes – und sofort ziehen die drei leuchtend roten Mohnblüten den Blick auf sich, die als Symbole für Traum und Rausch über der Szene schweben. Darunter entfaltet sich eine surreale Landschaft: Ein violettes, flirrendes Liniengeflecht umschließt eine zentrale, weiße Form – vielleicht eine Mohnkapsel oder ein abstraktes Traumgebilde? Achten Sie auf das graue Fragment rechts, das wie ein zerbrochener Stein wirkt. Die rissige Batik-Struktur verstärkt den Eindruck eines Zustands zwischen Wachsein und Träumen.
Hypnos · 12/2025
Am Altwasser · 06/2019
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Am Altwasser · 06/2019

Eine fast meditative Stille geht von dem Werk ‘Am Altwasser’ aus, entstanden im Juni 2019. Helle, fast weiße Formen scheinen hier schwerelos auf einer schimmernden Oberfläche zu treiben. Der Betrachter bleibt im Unklaren: Sehen wir Eisschollen, Steine oder die Spiegelung von Wolken in einem ruhigen Gewässer? Achten Sie auf das filigrane Netzwerk aus gelben und ockerfarbenen Linien im oberen Bereich. Wie Wurzeln oder Äste verbinden sie die Elemente und bilden einen warmen Kontrast zu den kühlen Flieder- und Blautönen. Die rissige Struktur lässt die Szene wie eine verblassende Erinnerung an einen verborgenen Ort in der Natur wirken.
Am Altwasser · 06/2019
Ohne Titel · 01/2026
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Pegasus · 11/2024

Betrachten Sie nun ‘Pegasus’, entstanden im November 2024. Der Titel verweist auf das geflügelte Pferd der Mythologie, doch die Künstlerin wählt eine abstrakte Annäherung. Schemenhafte, rosafarbene Gestalten – halb Tier, halb Wesen – scheinen hier schwerelos über einen leuchtend roten Bogen zu springen. Achten Sie auf den Untergrund: Ein tiefblaues, von hellen Gittern durchzogenes Feld wirkt wie ein Planet oder ein Ozean, von dem sich die Bewegung löst. Darüber öffnen sich gold-gelbe, strukturierte Wolken vor einem kühlen Blau. Ein Bild, das den Moment des Abhebens und der Freiheit einfängt.
Pegasus · 11/2024

VITA & WEG

1972 –
2017

Studium und Leben in Berlin

1972 – 2017

Studium und Leben in Berlin

Studium der Kunst und Germanistik in Berlin. Es folgten Jahrzehnte als Kunsterzieherin in Pankow und Wilmersdorf, in denen sie Generationen von Schülern Ästhetik und Handwerk vermittelte. Ihr Fokus lag dabei stets auf der Vielfalt der Drucktechniken und der grafischen Struktur.

2018

Die Heimkehr

Mit der Einzelausstellung in der Alten Schule Wiesenburg schloss sich ein Kreis. Präsentiert wurden Werke aus über zwei Jahren intensiver Arbeit – eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Lebensbühne.

HEUTE

Neue Impulse

Kein Stillstand. Das aktuelle Studium der Sozialpsychologie an der FU Berlin eröffnet neue Perspektiven.

ZEITGENÖSSISCHE UNIKATE •
ORIGINAL ARTWORK •
HANDSIGNIERT •
AVAILABLE WORKS •
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Bildende Künstlerin

Martina Cesarz